Staudenbeet

Das Staudenbeet

Eigentlich steckt die Erklärung im Namen selbst: Ein Staudenbeet ist demnach eine Pflanzfläche in einem Garten, die überwiegend mit Stauden bepflanzt wird. Aus gestalterischen Gründen können einzelne Zwerg- bis Mittelgehölze gepflanzt werden. Beispielsweise werden Stauden mit Rosen kombiniert oder mit immergrünen Formgehölzen. Vieles ist möglich und denkbar.

Die Größe des Beetes

In großen Staudenbeeten mit einer gewissen Tiefe  ist es möglich das Beet so zu gestalten, dass sich die Blütezeit von Frühjahr bis Herbst zieht.
In schmalen Staudenrabatten hingegen wird man einen Höhepunkt der Blütezeit anstreben.

Ein wunderbares Beispiel für ein halbschattiges Staudenbeet

Blütenzeitraum im Staudenbeet verlängern

In großen Staudenbeeten empfehlen die Autoren außerdem massiert Blumenzwiebel einzusetzen. Dabei ist zu beachten das z. B. die Narzissen ihr Laub bis in Juni behalten. Dieses Blumenzwiebel-Laub sollte dann, weil unschön, in geschickter Weise durch spät treibende Stauden verdeckt werden. Dies gelingt natürlich nur bei entsprechender Staudenbeet Tiefe, wie schon erwähnt.

Der Standort der Stauden

Die Lage des Beetes, Sonne oder Schatten und der Boden bestimmt auch die Art der Stauden, die gepflanzt werden können, denn sie sollen wenigstens ein paar oder sogar viele Jahre halten.

Die Lebensbereiche der Stauden

In vielen Jahrzehnten der Stauden-Züchtung hat sich eine Einteilung der Stauden nach den sogenannten Lebensbereichen etabliert. Einfacher ist Gruppierung der Stauden für den Laien nach ihren Standortbedingungen:

  • Waldrandstauden
  • Steingartenstauden
  • Prachtstauden (für intensiver gepflegte Beete)
  • Heidestauden
  • Wildstauden
  • Wiesenstauden
    usw.

Ein English Border ein Sonderfall?

Bei einem Border (Beet-Breite = min. 3m) ist des Gestaltungsart etwas anders. Die Standortbedingungen werden nämlich größtenteils außer Acht gelassen.
Wichtiger ist hier das rein Ästhetische.
Das bedeutet intensive Pflege.

Pflege im Staudenbeet: Zeit und Ressourcen sparen

Sie sehen also, ein Staudenbeet geschickt anzulegen und die Standortbedingungen zu beachten könnte sich lohnen.
Sie sparen auf jeden Fall Wasser, Dünger und Zeit für die Pflege sowieso.

Apropos Pflege: Den Autoren ist berichtet worden, dass bei richtiger Gestaltung und Vorbereitung, die Pflegezeit für ein Staudenbeet wenige Stunden pro Jahr betragen kann. Dies gilt natürlich nur bei optimaler Vorbereitung des Beetes und einem guten Bepflanzungsplan.

Es gibt natürlich verschiedene Einschätzungen über den Zeitaufwand bei Staudenpflanzungen.

Hier können sie einen Leitfaden zur Staudenpflege im Gartenjahr downloaden.

Wieviel Pflegezeit muß man für ein Staudenbeet einplanen?

  • Es wurden in Veröffentlichungen 6 Minuten pro m² und Jahr diskutiert. Dies gilt sicher nur für eine optimale Anlage mit fachlich kompetenter Pflege.

Realistischer wäre unserer Meinung nach aber folgendes:

  • Unserer Erfahrung nach kommt man mit einem Pflegegang pro Monat im Staudenbeet gut zurecht. Je nach Art der Staudenpflanzumg kann die Pflegeaufwandung auch wesentlich geringer ausfallen.
  • Außerdem spielt auch das Alter der Pflanzung eine Rolle, etwa wenn die Staudenpflanzen eingewachsen ist und sich Stauden gut etabliert haben. Und neu angelegte Pflanzungen benötigen auf jeden Fall mehr Zeit und Aufmerksamkeit.

Zusammenfassend gesagt: Vorbereitung und kompetente Planung sind die entscheidenden Faktoren.

Bis zum nächsten Mal, ihr Stauden-Team Eidmann.

Geschrieben vom Stauden-Team: Sigrid Eidmann, Jens Flammiger, Thomas Eidmann

Fragen und Anregungen zum Thema Staudenbeet